Kategorie: Imaginäres
Im Imaginäres gehen wir über die bloße Beschreibung der Realität hinaus und beginnen, sie zu verändern. Es umfasst fiktionale Texte, Geschichten und Fragmente sowie politische Utopien und kühne Hypothesen darüber, wie Europa, das jüdische Leben, die Diaspora, Israel und Minderheiten morgen aussehen könnten. Hier ist das Judentum nicht nur Gegenstand der Analyse, sondern wird zum Material für Erfindungen: Wege, das Exil neu zu inszenieren, die Politik neu zu gestalten, allgemeine Fragen der Integration auf nationaler, internationaler und transnationaler Ebene neu zu stellen – kurz gesagt, über andere Formen von Gemeinschaft und Gerechtigkeit nachzudenken. Ob ernsthaft oder spielerisch, melancholisch oder fröhlich, Imaginäres begrüßt Versuche, die das Risiko eingehen, andere Möglichkeiten aufzuzeigen, wo die Gegenwart nur Sackgassen zu bieten scheint.